Bekleidungsinfos

Die Welt der Mode

Reizwäsche Tragen

Eine besondere Form der Unterwäsche ist die so genannte Reizwäsche, welche jedoch oftmals eben auch Dessous bezeichnet wird. Generell verbindet man Reizwäsche mit Erotik und Liebeslust. Der Name Reizwäsche ist hierbei eben auch nicht zufällig gewählt, denn das markante und wichtige an dieser Mode und Kleidung ist nun eben nicht nur die Bedeckung des eigenen Körpers sondern vielmehr das sexuelle erregen des Partners bzw. des jeweiligen Geschlechtspartners durch aufreizende Kleidung.

Zu Beginn wurde diese Unterwäsche nun zumeist nur aus Spitze produziert und gefertigt doch längst gibt es Dessous auch aus Seide, Samt, Satin oder Lycra um hierbei eben die speziellen Vorlieben und Wünsche der Personen zufrieden zu stellen. Klassische Modelle der Reizwäsche sind sicherlich BH und String, doch werden diese als Dessous in der heutigen Zeit nicht mehr so getragen, sondern der Trend ging hierbei doch sehr stark in Richtung der Corsagen und Korsetts die hierbei einfach einen deutlich höheren Sexappeal zu bieten haben als diese zuvor genannten Kleidungsstücke. Besonders beliebt ist hierbei auch immer das Zusammenspiel mit High Heels und Strapsen sowie Halterlosen Strümpfen da man eben damit auch die Wäsche sehr provokant und fordernd einsetzen kann.

Neben der verschiedenen Materialien hat sich auch die Farbe der Reizwäsche verändert. Was es früher Schwarz und Weiß die beliebt waren, so sind es heute hierbei auch verschiedene Cremefarben und Rottöne die besonders bei jungen Menschen sich einer überaus hohen Beliebtheit erfreuen können. Verändert hat sich zudem auch noch, dass Reizwäsche längst nicht mehr nur ein Thema für die Frau ist, sondern dass eben auch Männer inzwischen sich dieser Kleidung annehmen um auf sich gegenüber dem anderen Geschlecht schlussendlich aufmerksam zu machen.

Modelabel Hugo Boss

Hugo Ferdinand Boss gründete im Jahr 1923 in Metzingen das Unternehmen Hugo Boss. Die Unternehmensleitung bestand in den 1930´er Jahren aus bekennenden Nationalsozialisten. Das Unternehmen erhielt Aufträge zur Lieferung von Uniformen an die SS, die Wehrmacht, SA und HJ. Während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte das Unternehmen Zwangsarbeiter aus West- und auch Osteuropa.

Da Hugo Boss schon vor 1933 in die NSDAP eingetreten war, wurde er im Entnazifizierungsverfahren als Belasteter eingestuft. Die Herstellung von Herren Anzügen erfolgte erst nach dem Zweiten Weltkrieg. 1985 erfolgte die Börseneinführung von Hugo Boss, jedoch waren es zunächst nur Vorzugsaktien. Die italienische Marzotto Gruppe wurde 1991 Mehrheitsaktionär. Vierzehn Jahre später, im Jahr 2005, trennte Marzotto die Bekleidungs- und Modeaktivitäten in die Valentino Fashion Group ab. Diese war vortan Hauptaktionär der Hugo Boss AG. Der Finanzinvestor Permira übernahm im Jahr 2007 Valentino und hat seitdem maßgeblichen Einfluß auf das Unternehmen.

Bis zum Februar 2008 leitete Bruno Sälzer Hugo Boss, wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Finanzinvestor Permira über die Geschäftspolitik und anderen Schwierigkeiten schied Bruno Sälzer jedoch aus dem Unternehmen aus. Heute ist Claus-Dietrich Lahrs der Vorstandsvorsitzende von Hugo Boss. Zu den Linien der Marke Boss gehören Boss Green Sportbekleidung, Boss Black Business- und Abendbekleidung, Hugo bzw. Boss Red, Boss Orange Freizeitmode und Boss Selection mit hochwertigen Materialien und hochwertigem Herstellungsverfahren. Im September 2006 wurde die Marke Baldessarini an einen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, Werner Baldessarini, verkauft. Die Kosmetikartikel von Boss beziehungsweise Hugo Boss werden durch die Firma Procter & Gamble vertrieben. Diese haben dazu eine Markenlizenz von Boss erworben.

Friis & Company

In Deutschland sorgt die Fashionmarke Friis & Company seit einiger Zeit für die totale Aufruhr. Ausgefallene Taschen, tolle Ledergürtel, schöne Geldbeutel, tolle Accessoires für die Wohnung. Alles superedel und hübsch anzuschauen. Mit glitzernden Steinchen vesetzt, peppen zum Beispiel die Taschen jedes Outfit auf. Wird der Geldbeutel von Friis & Company aus der Tasche hervor geholt, sind die Blicke anderer Damen sicher. Kein Wunsch bleibt der Frau unerfüllt, wenn sie Friis & Company für sich entdeckt hat. Der Hauptsitz des Labels ist in Kopenhagen, Dänemark. Das Unternehmen hat circa 100 Mitarbeiter, die sich ganz den Design Wünschen der Frau verschrieben haben. Die Taschen von Friis & Company sind nicht nur wunderschön, sondern auch noch sehr geräumig. Und das ist für die meisten Damen heute wohl das Wichtigste, wer kommt schon noch mit einer kleinen Tasche zurecht. Aber auch die Gürtel, Geldbeutel und Accessoires sind zum Verstecken viel zu schade. Selbst die Stars und Sternchen aus Hollywood und der Welt können ihre Finger nicht von der Marke lassen. Mittlerweile sind die tollen Taschen und Co auch in Deutschland zu bekommen.

Und wer die Accessoires und Taschen einmal in der Hand gehalten hat, wird sie so schnell nicht mehr hergeben wollen. Aber das ist auch kein Problem. Denn trotz des sensationellen Style und dem Beliebtheitsgrad unter den Promi´s dieser Welt sind die Artikel von Friis & Company sehr günstig. So kann sich also wirklich jede Dame auf dieser Welt mit diesen tollen Taschen und Geldbeuteln ausstatten und die Wohnung mit den Accessoires verschönern.

Mode von Gucci

Im Jahr 1921 gründete der Sattlermeister Guccio Gucci das Designerlabel Gucci. Der Anfang war eine kleine Werkstatt in Florenz. Er verkaufte selbstgefertigte exklusive Lederwaren. Mit den vom Reitsport inspirierten Koffern, Taschen und Anderem erlebte das Unternehmen einen enormen Erfolg. Es folgten Eröffnungen von Filialen, so dass Gucci 1947 zum ersten Mal das bekannte Symbol der beiden miteinander verbundenen Steigbügel verwendete. Bis heute werden die Taschen des Labels so gefertigt, wie es schon der Gründer machte.

Taschen mit Henkel aus Bambus und klassischen Mokassins. Der Sattlermeister verstarb im Jahr 1953, die Marke selbst feierte in den folgenden Jahren große Erfolge. Das Label expandierte weltweit. Doch in den 1980´er Jahren erfolgte der Verfall des Unternehmens, da es in der Gründerfamilie zu schweren internen Besitzstreitigkeiten kam. 1989 wurde Gucci an das Investmentunternehmen „Investmentcorporation“ aus Bahrain verkauft. Heute gehört Gucci nach einer Übernahmeschlacht mit LVMH fast vollständig zum Luxusgüterkonzern PPR, Pinault-Printemps-Redoute, S.A. Paris.

Es erfolgte eine Integration des Labels in die neu kreierte Luxussparte Gucci Group, in der weitere Luxus-Marken integriert sind. Eine Phase des Wachstums folgte nach der Reorganisation. 14.000 Mitarbeiter zählen zur Gucci Group. Gegen Ende der 1990´er Jahre wurde Gucci wieder zu dem Luxuslabel, das es einmal war. Der neue Kreativdirektor Tom Ford erhielt für seine Arbeit internationale Anerkennung. Der Kreativdirektor verließ das Unternehmen im November des Jahres 2003. Die Nachfolgerin seit 2006 ist die Italienerin Frida Giannini, die bis dahin die Kreativchefin der Womens-Wear-Linien und der Accessoires-Kollektionen war. Die Lizenzrechte für die Duftreihe von Gucci wird von der Wella Tochter Cosmopolitan Cosmetics verwaltet.

S. Oliver

Im Jahr 1969 eröffnete Bernd Freier sein erstes Bekleidungsgeschäft. Zu diesem Zeitpunkt war der Name des Shops allerdings Sir Oliver, nach Oliver Twist benannt. 1975 erfolgte die Umbenennung in s. Oliver, da sich schon eine andere Firma das Sir gesichert hatte. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich S. Oliver zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen. Heute zählen circa 4.800 Mitarbeiter zu dem Unternehmen. Davon sind allein 3.700 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt. Mittlerweile zählen neun Produktsegmente zu S. Oliver. Für jeden ist das Passende dabei. Ob elegante Business Outfits der Marke s. Oliver Selection oder wunderschöne Babymode, auch in Größen für Neugeborene. Ob s. Oliver Casual mit hohem Tragekomfort, die Loungewear oder die s. Oliver Beachwear & Bodywear. Desweiteren gibt es noch die Tochterfirmen QS Style, s. Oliver Twist, Knockout, comma, QS by s. Oliver female and male und s. Oliver Junior. Seit dem Jahr 1997 werden außerdem Lizenzen für Lifestylelinien vergeben.

Dazu gehören Accessoires, s. Oliver Umbrellas, Eyewear, Baby, s. Oliver Shoes und Andere. Stars wie Anastacia, Dieter Bohlen, Jury-Mitglied der Castingshow DSDS und seine damalige Freundin Estefania wurden schon für die Werbung des Labels gewonnen. Die primären Produktionsstandorte befinden sich in West- und Osteuropa sowie in Asien. 80 Stores werden von s. Oliver selbst geführt. Doch die Marke s. Oliver wird mehrheitlich auf Franchise Basis vertrieben, hier sind es 330 Stores. Außerdem wird s. Oliver in 2.600 Shops und auf 1.700 Flächen vertreten. s. Oliver muss selbst kein großes Filialnetz kontrollieren, da auch in anderen Shops die Mode und die Accessoires verkauft werden.

Dolce & Gabbana

Domenico Dolce und Stefano Gabbana lernten sich im Jahr 1980 in einem Atelier in Mailand kennen. Schon 2 Jahre später folgten die ersten Eigenentwürfe. Domenico Dolce wurde 1958 in Palermo, Sizilien, geboren. Stefano Gabbana wurde im Jahr 1962 in Mailand geboren. Der Firmensitz befindet sich bis heute in Legnano. Das Label Dolce & Gabbana steht für unschuldige Mode, die gleichzeitig sehr verrucht und sexy ist.

Die beiden Designer verstehen es, eine Frau aufregend und doch elegant und brav aussehen zu lassen. Und sie zeigen, dass nicht nur ein Mann in einem perfekt sitzenden Nadelstreifen-Anzug sehr chic und anziehend aussehen kann. Die Nadelstreifen- und Smoking-Anzüge des Designer Duo´s für die Damenwelt sind maskulin und doch absolut sexy. Desweiteren bieten Domenico Dolce und Stefano Gabbana glamouröse Korsagen, aufregende Kleider, Designs aus schwarzer Spitze oder heißem Leoprint. Und was natürlich am Wichtigsten ist: Die Mode der beiden ist nicht nur für die Damen mit Kleidergröße 34 und Kleiner gemacht.

Auch die durchschnittliche Dame von heute kann sich problemlos in der Mode der beiden austoben. Von dem ideenreichen Designer Duo gibt es noch weitere Linien: D&G, die D&G Duftlinie, Dolce & Gabbana Basic und D&G Junior. Im Jahr 1991 erhielten die beiden den Woolmark Award. Zwei Jahre später, im Jahr 1993 konnten sie den Perfume Academy International Prize für den besten Damenduft (Dolce & Gabbana Parfum) ihr Eigen nennen. Bekannte Stars und Sternchen wie Monica Belucci, Madonna, Naomi Campbell und natürlich Victoria Beckham tragen die Mode von Domenico Dolce und Stefano Gabbana immer wieder gern.

Esprit

Esprit verkauft tolle Mode und Accessoires, die für jeden erschwinglich sind. Zwölf eigene Produktlinien zählen zu Esprit. Mit diesen zwölf eigenen Produktlinien werden die Bereiche Womens Wear, Kids Wear, Mens Wear, edc youth, Accessoires und Schuhe abgedeckt.

Desweiteren betreibt Esprit die Kosmetikmarke Red Earth, Kosmetik-, Körper- und Hautpflegeprodukte werden angeboten. Im Jahr 1968 wurde die Marke Esprit in San Francisco geboren. Da Susie und Doug Tompkins noch kein eigenes Geschäft hatten, verkauften sie ihre erste Mode aus dem Fond ihres Kombis. 1971 wurde der Unternehmensbereich Esprit de.corp in San Francisco geschaffen. Mit ihm außerdem sieben Produktlinien. Im gleichen Jahr lernen Susie und Doug Tompkins Michael Ying kennen. Die Esprit Far East Group entsteht. Michael Ying wird neben Vorstandschef der Group auch Anteilseigner von Esprit. In den 1980´er Jahren verzeichnet Esprit Umsätze in Höhe von über 100 Millionen US-Dollar. Internationale Partnerschaften in Hongkong und Deutschland werden begründet.

John Cascado entwirft im Jahr 1979 in New York das berühmte Esprit Logo, ein auf drei Balken reduziertes E. Obwohl von vielen gedacht wurde, dass die Kunden das Logo als nicht lesbar empfinden könnten, wurde das auf drei Balken reduzierte E zu einem der bekanntesten und einprägsamsten Logos in der internationalen Modewelt. In Deutschland wird der erste Esprit Store im Jahr 1986 in Köln eröffnet. Ettore Sottsass entwarf den Store mit den typischen Elementen seines Memphis-Stils. Über 770 Esprit Filialen sind heute auf der ganzen Welt zu finden. Außerdem gibt es noch mehr als 12.000 Verkaufsstellen anderer Händler. Somit verfügt Esprit in über vierzig Ländern über mehr als 817.000 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Dress for Less

Günstige Designer- und Markenbekleidung gibt es beim Versandunternehmen und Online-Outlet-Store Dress for Less.

Designermode von Bruno Banani, Calvin Klein, Pepe Jeans, Dolce & Gabbana, Helly Hansen, Escada Sport, JOOP, Marc O´Polo, O Neill, Polo Ralph Lauren und vielen anderen Marken ist auf der Website des Versandunternehmens zu einem vergünstigten Preis zu finden.

Bis zu 70 Prozent kann der Kunde bei den Kleidungsstücken und Accesoires sparen. Und die Auswahl ist riesig, so dass alle Wünsche meist erfüllt werden können. Jedoch sollte beachtet werden, dass so tolle Kleidungsstücke schnell ausverkauft sind und eine Nachbestellung nicht möglich ist. Deshalb am besten schnell des Lieblingsstück aussuchen und sofort bestellen. Dress for Less bietet Designer- und Markenbekleidung für Damen, Herren und Kinder. Desweiteren wird Bademode, Wäsche und tolle Accesoires geboten. Sensationelle Mode von Star-Designern zum kleinen Preis. So kann auch der schmale Geldbeutel ein Designer-Outfit bezahlen. Und wer möchte nicht gern mal ein Kleidungsstück von so berühmten und bekannten Designern tragen? Oder ein Familienmitglied mit Designer-Outfit ausstatten und dann bewundern.

Der Bestellvorgang ist sehr einfach. Der Kunde sucht sich im Internet auf der Website seine Lieblings-Kleidungsstücke aus, setzt sie auf die Bestell-Liste und schickt die Bestellung nach einer letzten Überprüfung ab. Der Shop hat einen Mindestbestellwert von 24.- Euro. Liegt der Bestellwert unter 80.- Euro, müssen 4,90.- Euro Versandkosten bezahlt werden. Ab 80.- Euro werden die Versandkosten vom Shop Dress for Less übernommen. Bei einer Nachnahmebestellung kommen nochmal 2.- bis 3.- Euro dazu. Geliefert wird meist innerhalb eines Tages, so dass der Kunde seine neuen Kleidungsstücke schnell vor sich liegen hat.

Paco Chicano

Das neueste Label von dem beliebten Trend Designer Christian Audigier nennt sich Paco Chicano. Nach den Labels Christian Audigier, welches ausgefallen und doch chic war; Ed Hardy, welches in der Punk und Tattoo Szene total gut an kam; Crystal Rock, welches die Glamour Girls so richtig begeisterte und Smet für das besondere Styling wird auch Paco Chicano der Liebling der Stars und Sternchen.

Paco Chicano setzt neue Trends und kleidet jeden Menschen, ob Star oder nicht. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, keine Wünsche bleiben offen. Die Einflüsse aus Frankreich und den USA sind auch in diesem Label wieder unverkennbar. Tattoo trifft auf Western, Rock trifft auf Hip Hop und daraus entsteht ein Label, welches in aller Munde ist. Schon in den 80´er Jahren gab es das Label Paco Chicano. Shirts und andere Kleidungsstücke mit Friedens- und Liebessymbolen gehörten dazu und wurden natürlich auch gern getragen. Doch die Kollektion geriet danach mehr oder weniger in Vergessenheit. Bis sich Christian Audigier nun der Sache annahm und das Label in Gold verwandelte. Nach wie vor werden die Symbole verwendet, doch Christian Audigier gibt seine persönliche Note dazu. Und schon sind die Sachen der Renner schlechthin.

In den Online-Shops im World Wide Web werden die Artikel angeboten. Shirts mit kurzem oder langem Arm und Kleider für die Damenwelt. Shirts, Poloshirts und Kapuzenjacken für die Herren. Alles natürlich mit dem einmaligen Print von Christian Audigier versehen. Die Preise für die Kollektion sind wie üblich. Für ein Shirt sollte man um die 100 Euro rechnen, ein Kleid kostet um die 250 Euro. Doch diese Preise sind mehr als gerechtfertigt, wenn man bzw frau damit bewundert wird.

Stiefel in allen Formen

Jede Frau hat mindestens ein Paar in ihrem Schuhschrank – Stiefel. Manche Frauen sind sogar regelrecht süchtig danach und haben den Kleiderschrank voll davon.

Schon vor vielen tausend Jahren, 15.000 bis 13.000 vor Christus, wurden Schuhe dem heutigen Stiefel ähnlich von Jägern getragen. Von einem Stiefel wird gesprochen, wenn der Schaft mindestens bis über den Knöchel reicht. Die Höhe des Schaftes variiert von Stiefel zu Stiefel. Leicht über dem Knöchel, mittig der Wade endend oder bis unterhalb des Kniegelenkes. Und dann gibt es natürlich noch die Overknee Stiefel, die oberhalb des Kniegelenkes enden.

Aber es gibt auch andere Stiefel, die nicht nur für Frauen gedacht sind. Reitstiefel, Wanderstiefel, Gummistiefel, Kampfstiefel bei der Army und der Bundeswehr, Westernstiefel – auch Cowboystiefel genannt, Motorradstiefel usw. Der Reitstiefel, welcher früher auch wirklich nur für das Reiten verwendet wurde, hat in den letzten Jahren im „normalen“ Leben mehr und mehr an Beliebtheit zugenommen, so dass das Material verändert wurde und die Damen den Reitstiefel heute gern zu engen Jeans tragen. Auch in der Erotikbranche hat der Stiefel Einzug gehalten. Gerade die Overknee Stiefel, aus Lack gefertigt und mit Plateausohle, sind sehr beliebt.
Es ist von großem Vorteil, wenn Luftpolstersohlen in die hohen Stiefel gelegt werden, weil die hohen Absätze den Druck auf den Fuß nicht verteilen. Mit dieser Luftpolstersohle wird der Druck auf den ganzen Fuß verteilt. Das Material der Stiefel ist unterschiedlich. Meist wird Leder verwendet, aber auch Lack, Gummi für die Gummistiefel, Fell oder Kunstleder. Der Stiefel wird mit Reißverschluss angeboten, aber auch zum reinschlupfen oder zum binden. Gerade die Damen mit etwas fülligeren Waden sind mit den Stiefel zum reinschlupfen oder binden gut bedient. Nichts sieht schlimmer aus, als wenn der Reißverschluss nur zur Hälfte geschlossen ist.