Mode von Gucci
Im Jahr 1921 gründete der Sattlermeister Guccio Gucci das Designerlabel Gucci. Der Anfang war eine kleine Werkstatt in Florenz. Er verkaufte selbstgefertigte exklusive Lederwaren. Mit den vom Reitsport inspirierten Koffern, Taschen und Anderem erlebte das Unternehmen einen enormen Erfolg. Es folgten Eröffnungen von Filialen, so dass Gucci 1947 zum ersten Mal das bekannte Symbol der beiden miteinander verbundenen Steigbügel verwendete. Bis heute werden die Taschen des Labels so gefertigt, wie es schon der Gründer machte.
Taschen mit Henkel aus Bambus und klassischen Mokassins. Der Sattlermeister verstarb im Jahr 1953, die Marke selbst feierte in den folgenden Jahren große Erfolge. Das Label expandierte weltweit. Doch in den 1980´er Jahren erfolgte der Verfall des Unternehmens, da es in der Gründerfamilie zu schweren internen Besitzstreitigkeiten kam. 1989 wurde Gucci an das Investmentunternehmen „Investmentcorporation“ aus Bahrain verkauft. Heute gehört Gucci nach einer Übernahmeschlacht mit LVMH fast vollständig zum Luxusgüterkonzern PPR, Pinault-Printemps-Redoute, S.A. Paris.
Es erfolgte eine Integration des Labels in die neu kreierte Luxussparte Gucci Group, in der weitere Luxus-Marken integriert sind. Eine Phase des Wachstums folgte nach der Reorganisation. 14.000 Mitarbeiter zählen zur Gucci Group. Gegen Ende der 1990´er Jahre wurde Gucci wieder zu dem Luxuslabel, das es einmal war. Der neue Kreativdirektor Tom Ford erhielt für seine Arbeit internationale Anerkennung. Der Kreativdirektor verließ das Unternehmen im November des Jahres 2003. Die Nachfolgerin seit 2006 ist die Italienerin Frida Giannini, die bis dahin die Kreativchefin der Womens-Wear-Linien und der Accessoires-Kollektionen war. Die Lizenzrechte für die Duftreihe von Gucci wird von der Wella Tochter Cosmopolitan Cosmetics verwaltet.
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